Gefühle – Visualisierung

Manchmal, wenn es mir nicht so gut geht, ist es für meine Eltern schwierig zu merken, was mit mir los ist. Ich bin dann einfach nur traurig oder ängstlich und sage gar nichts 🙁 .

Nun haben wir vom Team meiner neuen Wohngruppe einen tollen Tipp bekommen, „Visualisierung“. Das bedeutet, dass man sich etwas ansieht. Autisten reagieren nämlich auf Sehen besser als auf das Hören, obwohl wir eigentlich sehen wie ein „Adler“ und hören wie ein „Luchs“.

Als es mir mal wieder nicht so gut ging, haben wir das mit den „Bildern für Gefühle“  ausprobiert:

Ich habe auf ein Bild für ein Gefühl gezeigt, aber nichts dazu gesagt. Das war für meine Eltern noch nicht so hilfreich. Dann hat meine Mama die Seite kopiert und mir einen Stift hingelegt. Das war besser: Jetzt konnte ich etwas dazu malen und meine Eltern haben kapiert, was mit mir los ist 🙂

Klingt kompliziert!? Hier ein Beispiel:

Autismus Visualiseirung Beispiel Tobias

Ich wollte da nicht mit zum Kaffee trinken gehen, sondern mir lieber bei Amazon.de ein Video ansehen – ist doch ganz einfach zu verstehen 😉

Dieses Gefühle-Blatt hat meine Mama am PC für mich erstellt. Weil man nicht einfach Sachen aus dem Internet kopieren und auf der eigenen Homepage veröffentlichen darf – ich bin da immer sehr genau – möchte ich Euch darauf hinweisen:

Die super coolen Zeichnungen für Gefühle sind von der Internetseite www.4teachers.de.
Wir haben die Verantwortlichen angeschrieben und sie haben uns erlaubt, dass wir die Bilder hier veröffentlichen dürfen (unter Angabe der Quelle) – vielen Dank dafür!

Hier mein Gefühle-Blatt als Muster,  falls Ihr Euer eigenes basteln wollt – viel Erfolg damit! Wenn es geklappt hat, könnt Ihr mir gerne einen Kommentar in diesen BLOG schreiben, ich freue mich.

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