Urlaub in Coronazeiten

 

Weil das Corona-Virus immer noch da ist und Autisten eigentlich auch keine Veränderungen mögen, habe ich mich entschieden, bei meinen Eltern Urlaub zu machen.

Ich war viel im Haus, da ist es am Sichersten.

 

Drinnen im Haus hat meine Mama immer meine Lieblingsgerichte gekocht, zum Beispiel selbst gemachte Pizza.
Ratet mal, welche Pizza meine war (ein kleiner Tipp: Ich bin kein Vegetarier   😂 😂 😂):

 

 

Am zweiten Morgen habe ich mich zum Frühstück auf die Terrasse getraut, aber dann hat mich so eine fiese dunkle Biene in die Hand gestochen, einfach so, als ich die Flasche mit Mineralwasser öffnen wollte. Ich habe gleich den Stachel aus meiner Haut rausgerissen, aber es tut 2 Tage später immer noch weh – gemein 😡.

Am nächsten Tag war ich aber doch wieder mutig und habe im Garten geduscht, es war nämlich sehr heiß.

 

 

 

So ganz entspannt war der Urlaub eh' nicht. Ich habe Angst vor den Coronafragen und dass ich in Quarantäne muss. Aber meine Eltern und die Betreuer in der Wohngruppe sagen, dass „alles gut“ ist. Für die vielleicht schon, für mich ist es schwierig.

Gegen das SCHEISS-CORONA kann man ja leider nichts direkt machen!!!

😡😡😡😡😡😡😡😡😡😡

Aber, es gibt auch eine gute Nachricht. Wir haben eine „Killermaske“ gekauft. Die hat einen Stoff, der die Coronaviren abtötet. Ich nehme die für den Weg in die Arbeit und zurück. Waschen muss man die dann so gut wie gar nicht, das ist sehr praktisch :-). Falls doch, habe ich in meiner Schachtel eine Waschanleitung, weil wenn man die zu heiß wäscht, ist sie keine Killermaske mehr, das wäre blöd. Aussehen tut sie sehr cool.
Wer mehr dazu wissen will, wie die funktioniert, hier ein Link: www.wingguard.de

 

 

Zum Abschied hatten wir ein gemütliches „Männeressen“, mein Papa hat gekocht, sehr lecker 😋:

 

So, und jetzt freue ich mich wieder auf mein Zuhause in Polling, dort fühle ich mich sehr sicher :-).

 

9. August 2020

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