Ängste

Wir haben jetzt eine tolle Strategie gegen meine Ängste entwickelt. Da hat uns der Leiter der Tagesstätte draufgebracht. Der hat erzählt, dass es bei Ängsten nichts nutzt, wenn man davor wegläuft, man muss sich denen stellen. Weil, wenn man das tut, merkt man, dass gar nichts passiert.

Da das aber gar nicht so einfach ist, hilft mir meine Mama. Wir haben erst einmal sortiert, welche Ängste sinnvoll sind, und welche nicht.

Gewitter mi NDI_1169 und 1170

Angst vor Gewittern beispielsweise, ist sinnvoll, wenn man draußen ist, vor allem oben am Berg. Da kann es richtig gefährlich werden.

Wenn man aber zu Hause am geschlossenen Fenster steht, so wie hier auf dem Foto, das von meinem Zimmer aus gemacht wurde, dann ist so ein Gewitter sogar sehr interessant zum Betrachten. Wenn man Glück hat, kann man beobachten, wie ein Blitz in die Gipfelstation der Zugspitze einschlägt. Die ist dann kurzzeitig hell erleuchtet. Das sieht toll aus 🙂

Leider habe ich auf oft sinnlose Ängste, zum Beispiel, ob mich meine Eltern wieder abholen vom Schnupperwohnen oder ob ich im Baumarkt eingesperrt werde. Das sind sinnlose Ängste, weil das passiert nicht. Meine Eltern sind nämlich sehr zuverlässig. Und im Baumarkt machen die 10 Minuten vor Schluss eine Durchsage, also kann da auch nichts passieren.

Wir müssen aber noch viel üben, weil ganz so einfach ist es nicht und überfordern darf man mich nicht, weil ich sonst im „Overload“ lande.

Ich mag übrigens Fremdwörter, die kann ich mir oft erstaunlich gut merken, ich bin z.B. Technik-afiin und Fremdwörter-affin 😉

 

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